Hier ein kleiner Überblick

Das Humanitäre Zentrum ist in ganz kurzer Zeit entstanden. Spontan im Februar entstand die Hilfsbereitschaft der Bürger, schon Anfang März war der Platzbedarf sehr groß. Daher erfolgte Mitte März der Umzug in die Messehalle 19. Die Messe AG konnte nach zwei Jahren Corona-Pause aber auch wieder den Betrieb fortsetzen, daher sind wir Anfang Mai in die aktuelle Location – die Nenndorfer Chaussee 9 – umgezogen.

Hier mal einige Einblicke….

Wo alles Anfing

In Mittelfeld fing alles an. Der Krieg in der Ukraine sorgte für eine große Hilfsbereitschaft und stellte uns vor eine neue Herausforderung.

Messehalle 19

Mitte März war es so weit. Nach kurzer Suche konnten wir tatsächlich in eine Messehalle umziehen. Auf 3.400 Quadratmetern bauten wir eine große Sammelstelle, einen Shop und eine Beladestation für LKW auf.

Stumme zeugen

Etwas ramponiert, aber mit einem Lächeln im Gesicht… Genauso fühlten wir uns jeden Tag im März und April. Da in den umliegenden Messehallen viele Geflüchtete untergebracht waren, hatten wir täglich zwischen 500 und 600 Besucher. Außerdem haben wir jeden zweiten Tag einen 40-Tonner mit Hilfsgütern beladen.

Sortierung

Jede Spende wird von uns gesichtet. Wir sortieren alles, egal ob Kleidung, Geschirr, Hygieneartikel oder Lebensmittel. In diesem Bereich sind meist ukrainische Geflüchtete als Helfende tätig. Sie können gut einschätzen was man braucht, wenn man hier ankommt und hören aus der Heimat, was dort benötigt wird.

Spenden jeder Art

Egal, ob eine Firma eine ganze Palette spendet oder es eine kleine Tüte mit Kleidung ist, wir kümmern uns darum.

Unser Lager

Manch einer ist erstaunt, wie groß unser Lager ist. Aber auch, wenn es Ihnen viel vorkommt – die Kartons, die Sie auf diesem Bild sehen, sind ungefähr der Bedarf, den wir in einer Woche an Kleidung im Shop verteilen.

Ordnung hilft

Ob es nun eine deutsche Tugend oder eine schlichte Notwendigkeit ist – wir haben ein System in unserer Halle. Dieses hilft uns, trotz der Mengen den Überblick zu behalten. Jeder Karton trägt einen Zettel in beiden Sprachen, dieser sagt aus, was der Inhalt ist. Das Zwischenlager hilft uns stets eine ausreichende Versorgung des Shops zu gewährleisten.

LKW´s in die Ukraine

Der Ukrainische Verein möchte, dass die Spenden auch direkt in der Ukraine ankommen. Viele Hilfsorganisation haben hierfür nicht das Netzwerk – wir schon. Wir haben schon viele 40-Tonner mit Hilfsgütern auf die Reise geschickt. Ca. 40 km hinter der polnisch-ukrainischen Grenze gibt es ebenfalls ein Lager. Dort werden die LKW´s entladen und die Hilfsgütern gehen mit Kleintransportern an verschiede Orte – teils bis tief in die Ost- und Südukraine.

Kooperaton mit der Stadt

Auch die Stadt Hannover hat uns als starken Partner erkannt. Wir sind Partner der Stadt bei der Kooperation der Stadt Hannover mit Mykolaiv. In den Kartons sind z.B. 40 Feuerlöscher der Feuerwehr Hannover. Der Ukrainische Verein ist hier als zuverlässiger Transportpartner aktiv, weil wir die Dinge auch dort hinbringen können. Mykolaiv liegt weit im Süd-Osten der Ukraine und ist nicht weit von der Frontlinie entfernt.

Infotisch Ukraine

Die Geflüchteten haben natürlich auch Fragen, daher werden sie auch bei uns vor Ort über wichtige Dinge informiert. Da viele Helfende Ukrainer selbst geflüchtet sind, verstehen sie die Fragen und können helfen. Für weitere Hilfestellungen steht den Geflüchteten die Zentrale des Ukrainische Vereines in der Podbielskistraße 269 zur Verfügung.

Nenndorfer Chaussee 9

Nach den Zwischenstationen, Mittelfeld, Podbi und der Messehalle 19, sind wir seit Anfang Mai nun in Bornum. Auf ca. 4.000 Quadratmetern haben wir das Humanitäre Zentrum eingerichtet. Der Shop, in dem sich die Geflüchteten kostenlos versorgen können, hat ca. 1.400 Quadratmeter, ist hell und wir tun alles dafür, dass es auch ein würdiger Anlaufpunkt ist.

Grosse Auswahl

Täglich haben wir viele Besucher, daher bieten wir auch eine große Auswahl in unserem Shop an. Mit Ihren Spenden können wir hier vielen Menschen helfen. Egal ob Kleidung, Schuhe, Geschirr, Spielzeug oder Bettwäsche. Umso länger die Geflüchteten bei uns sind, umso mehr steigt der Bedarf für Ausstattung von Wohnungen. Daher hat sich auch der Bedarf sehr gewandelt. Anfangs wurde fast nur Kleidung nachgefragt, inzwischen geht alles, was wir anbieten, auch raus.